Fragebogen
Es werden zufällig 30 Fragen aus den 158 möglichen Fragen ausgewählt. Das ganze ist als eine Lernhilfe gedacht.
Fragebogen
1 (Frage: 57) Zur Diagnose der Amerikanischen Faulbrut sind folgende Symptome hinreichend:
a. fadenziehende Masse in gedeckelten Brutzellen
b. Schorfe auf der unteren Zellrinne
c. Nachweis von Geißelzöpfen in der Labordiagnose
d. eingefallende und löchrige Zelldeckel
2 (Frage: 53) Der Ventiltrichter des Honigmagens befördert Sporen aktiv in den Mitteldarm. Dies verringert die Infektionsgefahr!
a. ja
b. nein
3 (Frage: 108) Welche Gliederungen und Organe sind im Landesverband vorhanden?
a. Ehrenrat
b. Imker- und Kreisimkervereine
c. Bezirksverbände
d. Vertreterversammlung
4 (Frage: 38) Wo halten sich die Varroa-Milben bevorzugt auf?
a. in der Nähe des Bienenmundes
b. verborgen zwischen den Hinterleibssegmenten
5 (Frage: 64) Der Erreger der Sackbrut gehört zu welcher Gruppe?
a. Bakterien
b. Viren
c. Pilzen
6 (Frage: 74) Was ist unter einer B4-Auflage zu verstehen?
a. Das Pflanzenschutzmittel ist bienengefährlich.
b. Das Pflanzenschutzmittel ist nicht bienengefährlich bei Anwendung außerhalb des Bienenfluges.
c. Das Pflanzenschutzmittel ist nicht bienengefährlich.
7 (Frage: 30) Welche Bienen werden bevorzugt von der Tracheenmilbe befallen?
a. junge Bienen bis zum Alter von 5 Tage
b. ältere Bienen (Flugbienen)
c. Es existiert keine Bevorzugung
8 (Frage: 116) Nennen Sie *** Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Amtstierarzt und Arbeitskreis Bienengesundheit des Kreisimkervereins.
a. Informationsaustausch
b. Vorschlag der einzusetzenden BSV
c. Beratung zur Festlegung der Sperrgebietsgrenzen
d. Erarbeitung eines AFB-Feuerwehrplanes
e. Völkermeldung
f. Kartierung der Bienenstände
9 (Frage: 61) Welche Unterschiede zeigen sich im Krankheitsbild von Kalkbrut und Sackbrut?
a. Kalkbrutmumien am Flugloch, klappern in Zellen
b. Sackbrut: in Zellen sackartige Larvenhülle mit flüssigem Inhalt
10 (Frage: 54) Der Mitteldarm der Bienenmade besitzt keine Verbindung zum Enddarm!
a. richtig
b. falsch
11 (Frage: 46) Nennen Sie *** Krankheiten, bei denen durchlöcherte Zelldeckel auftreten.
a. Varroose
b. Amerikanische Faulbrut
c. Sackbrut
12 (Frage: 44) Wie wird Milchsäure in das Bienenvolk eingebracht?
a. durch beidseitiges Besprühen jeder bienenbesetzten Wabe
b. durch Beträufeln
c. durch Begasen
13 (Frage: 52) Zur Infektion sehr jungen Maden mit AFB sind wie viel Sporen von Paenibacillus larvae ausreichend?
a. 1-10 Sporen
b. 10.000 Sporen
c. Die Infektion ist nur bei 4-5 Tage alten Larven möglich
14 (Frage: 43) In welcher Jahreszeit sind zur Varroa-Befallskontrolle Einlegebögen (Stockwindeln) besonders aussagekräftig?
a. im Frühjahr
b. ganzjährig
15 (Frage: 138) Welche Aussagen zum Gesundheitszeugnis treffen zu?
a. Die Bescheinigung darf nicht vor dem 1. September des Vorjahres ausgestellt sein.
b. Aus der Bescheinigung muss hervorgehen, dass die Bienen als frei von Amerikanischer Faulbrut befunden worden sind.
c. Aus der Bescheinigung muss hervorgehen, dass der Herkunftsort der Bienen nicht in einem Sperrgebiet der Europäischen Faulbrut liegt.
16 (Frage: 145) Wer legt einen Seuchensperrbezirk fest?
a. der Imkervereinsvorsitzende
b. der BSV
c. der Amtstierarzt
d. die Polizeibehörde
17 (Frage: 121) Zur gutachterlichen Tätigkeit des BSV gehören:
a. Stellungnahmen zur Liquidität des Imkers für dessen Hausbank
b. Schätzen von Schäden an totem und lebendem Inventar der Imkerei
c. Beratung von Imkern beim Kauf von Bienenvölkern
18 (Frage: 101) Welche Bienenkrankheiten sind anzeigepflichtig?
a. Nosemose
b. Acarapiose
c. Amerikanische Faulbrut
d. Amöbenkrankheit
e. Varroose
f. Septikämie
19 (Frage: 89) Die Untersuchung einer Vergiftung durch Pflanzenschutzmittel erfolgt nur wenn der Antrag auf Untersuchung von Bienenvergiftungen ausgefüllt beiliegt.
a. richtig
b. falsch
20 (Frage: 21) Bei welchen Temperaturen werden Nosemasporen abgetötet?
a. bei 40°C
b. ab 70°C
c. erst ab 120°C
21 (Frage: 68) Schäden der Großen Wachsmotte können ganze Bienenvölker vernichten.
a. richtig
b. falsch
22 (Frage: 62) Mit welchen Maßnahmen kann die Kalkbrut bekämpft werden?
a. Kunstschwarmverfahren
b. Entfernen der befallenen Brut
c. medikamentell mit Antibiotika
d. Umweiseln
e. Bienen an einen anderen Standort bringen
23 (Frage: 82) Wie sollte eine Wabe für die Untersuchung aussehen?
a. Es sollte die ganze Wabe mit kleinem Futterkranz eingeschickt werden.
b. Es sollte nur ein kleines Wabenstück eingeschickt werden.
c. Das Wabenstück sollte Brut enthalten.
d. Es sollten die typischen Krankheitserscheinungen deutlich sichtbar sein.
24 (Frage: 111) Wie viele Stimmen haben der Obmann für Bienengesundheit oder der 2.Vorsitzende des Kreisimkervereins, wenn sie auf der Vertreterversammlung ihres Kreisimkervereins als Delegierte ihren Ortsverein vertreten?
a. 1 Stimme
b. 2 Stimmen
c. 3 Stimmen
25 (Frage: 119) Nennen Sie *** Möglichkeiten, wie Sie als BSV die Bienengesundheit im Imkerverein fördern können.
a. Imker schulen
b. Themen der Bienengesundheit ins Gespräch bringen
c. Vorstand beraten
d. Projekte initiieren
e. Informationen zu Sperrgebieten beschaffen und weitergeben
f. Überblick über Bienenkrankheiten im Verein schaffen
26 (Frage: 154) Was ist eine Moderation?
a. ein Gruppengespräch, das mit Hilfe eines Moderators geleitet wird
b. eine moderne Form des Quiz
c. ein Konzert, in dessen Pausen ein Redner humorvoll die einzelnen Stücke ankündigt
27 (Frage: 56) Bei der Infektion mit einer hohen Anzahl an Paenibacillus larvae larvae Sporen stirbt die Bienenmade vor der Verdeckelung.
a. Die abgestorbene Made wird von Pflegebienen entfernt, der Imker erkennt keine Symptome
b. Die Infektionskette ist abgebrochen, da keine Sporen gebildet werden.
c. Pflegebienen verteilen den Erreger über das Futter an andere Larven.
28 (Frage: 10) Sollten Altwaben eingeschmolzen werden?
a. Ja, denn sie tragen Krankheitskeime.
b. Ja, denn aus den kleineren Zellen schlüpfen kleinere Bienen.
c. Nein, sie sollten in den Honigraum gehängt werden, dies verhindert Wabenbruch beim Schleudern und gibt dem Honig eine dunklere Farbe.
d. Nein, vergraben ist billiger.
29 (Frage: 109) Stimmberechtigte Mitglieder der Kreisimkerversammlung sind nach der Rahmensatzung des Landesverbandes:
a. Amtstierarzt
b. Delegierte der angeschlossenen Imkervereine
c. Vorstandsmitglieder und Obleute des Kreisimkervereins
d. Obmann für Bienengesundheit des Landesverbandes
30 (Frage: 23) Was verstehen Sie unter Darmprobe?
a. die mikroskopische Kontrolle des Bienendarms
b. das Trennen der Hinterleibsspitze vom restlichen Körper, um Form und Farbe des Darms erkennen zu können
c. fester Druck auf den Hinterleib, um den Bienenkot aus dem Darm auszudrücken